آلمان می‌تواند نقش مهمی ایفا کند

اقتصاددان : دکترسید حسین موسویان استاد دانشگاه پرینستون در در روزنامه فرانکفورتر آلگمانیه آلمان بیان کرد :جامعه بین‌المللی امروز به آلمان و اروپایی متحدی مستقل نیاز دارد که نقش پل میان طرف‌های متخاصم را داشته باشد.

بی‌ثباتی در سراسر جهان رو به افزایش است، اما نفوذ اروپا در صحنه بین المللی درحال کاهش است. اروپا طی دو دهه گذشته نقش خود را به‌عنوان یک بازیگر مستقل در مدیریت بحران‌های بین‌المللی از دست داده است. این قاره سیاست خارجی و امنیتی خود را با سیاست ایالات متحده همسو کرده و از مداخلات نظامی تحت رهبری آمریکا حمایت کرده است؛ مداخلاتی که اروپا اکنون هزینه‌های آن را متحمل می‌شود. این وضعیت در هیچ‌جا آشکارتر از خاورمیانه نیست.

این منازعات موجب ناامنی انرژی، اختلال در تجارت جهانی، تشدید مهاجرت و افزایش هزینه‌های دفاعی شده اند. با این حال، اروپا تاکنون هیچ ابتکار دیپلماتیک مستقلی را برای تغییر این مسیر خطرناک به خرج نداده است. اروپا به سیاست خارجی مستقل‌تر و متوازن‌تری نیاز دارد؛ سیاستی که هدف آن حمایت از یک طرف در منازعات منطقه‌ای نباشد، بلکه پیش از هر چیز از تشدید بیشتر تنش‌ها جلوگیری کرده و ایجاد یک معماری امنیتی پایدار در منطقه را تقویت کند.

از زمان تصدی سمت سفیر ایران در آلمان، از سال ۱۹۹۰ تا ۱۹۹۷، همواره بر این باور بوده‌ام که آلمان از وزن سیاسی و اعتبار دیپلماتیکی برخوردار است که می‌تواند در حل بحران‌های بین‌المللی نقشی سازنده ایفا کند. در آن زمان، سیاست خارجی آلمان مسیر مستقل‌تری نسبت به امروز دنبال می‌کرد. دولت فدرال می‌کوشید تنش‌ها را نه از طریق اعمال فشار بیشتر، بلکه از طریق گفت‌وگو، اقدامات اعتمادساز و ابتکارات امنیتی مبتنی بر همکاری کاهش دهد.

برای نمونه، هلموت کهل، صدراعظم آلمان، و آیت‌الله اکبر هاشمی رفسنجانی، رئیس‌جمهور ایران، چارچوبی سیاسی با چهار کارگروه مشترک طراحی کردند تا مهم‌ترین اختلافات میان ایران و غرب را از طریق گفت‌وگویی ساختاریافته و نهادینه بررسی کنند. همچنین، هانس دیتریش گنشر، وزیر امور خارجه آلمان، و رئیس‌جمهور رفسنجانی گفت‌وگوهای راهبردی را برای ایجاد یک نظام همکاری و امنیت جمعی میان هشت کشور ساحلی خلیج فارس آغاز کردند؛ ابتکاراتی که در نهایت با مخالفت ایالات متحده به نتیجه نرسید.

آلمان همچنین نقشی مهم در میانجیگری ایفا کرد. حوزه صدراعظم آلمان با تهران برای یکی از بزرگ‌ترین مبادلات بشردوستانه زندانیان و اجساد میان اسرائیل و حزب‌الله همکاری کرد. مواردی همچون آزادی گروگان‌های آلمانی در لبنان و نیز پرونده یک شهروند آلمانی که در ایران به اتهام جاسوسی به اعدام محکوم شده بود، از طریق دیپلماتیک حل‌وفصل شدند. بنابراین، سیاست خارجی مبتنی بر گفت‌وگو، احترام متقابل و منافع مشترک امنیتی، هم امکان‌پذیر است و هم می‌تواند مؤثر باشد.

از این رو، این پرسش بجاست که چرا اروپا، که امروز با بحران‌های بین‌المللی خطرناک‌تری نسبت به بحران‌های دهه ۱۹۹۰ مواجه است، از این تجربیات بهره نمی‌گیرد.

جامعه بین‌المللی امروز بیش از هر زمان دیگری به اروپایی متحد، بااعتماد به‌نفس و از نظر راهبردی مستقل نیاز دارد؛ و بیش از همه، به آلمانی نیاز دارد که بار دیگر آمادگی ایفای نقش پل میان طرف‌های متخاصم را داشته باشد. آلمان از مزایای منحصربه‌فردی برخوردار است که ناشی از قدرت اقتصادی، سنت دیپلماتیک و روابط ویژه آن با ایالات متحده، اسرائیل و بسیاری از کشورهای خاورمیانه است.

برلین می‌تواند سهم مهمی در ایجاد یک چارچوب منطقه‌ای برای امنیت و همکاری در خلیج فارس ایفا کند، گفت‌وگو میان ایران و همسایگان عرب آن را تقویت نماید و به کاهش تهدیدات متقابل نظامی و امنیتی میان ایران و اسرائیل کمک کند.

برتری نظامی به‌تنهایی به‌ندرت به صلحی پایدار منجر می‌شود. ثبات پایدار زمانی شکل می‌گیرد که دولت‌ها شجاعت سیاسی لازم را برای ایجاد اعتماد، به‌رسمیت شناختن نگرانی‌های مشروع امنیتی طرف مقابل و حل‌وفصل منازعات از طریق مذاکره، به جای تشدید تنش، داشته باشند. اگر برلین اعتمادبه‌نفس لازم برای احیای این سنت را پیدا کند، به منافع اروپا و جامعه بین‌المللی خدمت خواهد کرد.

سید حسین موسویان، دیپلمات ارشد پیشین ایران و پژوهشگردانشگاه پرینستون، پرینستون، ایالات متحده آمریکا

Deutschland spielt eine wichtige Rolle

Seyed Hossein Mousavian

(F.A.Z. vom 12. August): Weltweit nimmt die Instabilität zu, Europas Einfluss aber schrumpft. Europa hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten seine Rolle als unabhängiger Akteur im internationalen Krisenmanagement verloren. Es hat seine Außen- und Sicherheitspolitik an die der Vereinigten Staaten angepasst und von den USA angeführte militärische Interventionen unterstützt, deren Kosten es nun trägt. Dies wird nirgendwo deutlicher als im Nahen Osten.

Die Konflikte führen zu Energieunsicherheit, sie stören den globalen Handel, verstärken die Migration und treiben die Verteidigungskosten in die Höhe. Dennoch hat Europa keine eigene diplomatische Initiative auf den Weg gebracht, die diesen gefährlichen Kurs umkehren könnte. Europa braucht eine unabhängigere und ausgewogenere Außenpolitik – eine Politik, deren Ziel es nicht ist, in regionalen Konflikten eine Seite zu unterstützen, sondern vielmehr, eine weitere Eskalation zu verhindern und eine dauerhafte regionale Sicherheitsarchitektur zu fördern.

Seit meiner Tätigkeit als iranischer Botschafter in Deutschland von 1990 bis 1997 bin ich davon überzeugt, dass Deutschland über das politische Gewicht und die diplomatische Glaubwürdigkeit verfügt, um bei der Lösung internationaler Krisen eine konstruktive Rolle zu spielen. Damals hat die deutsche Außenpolitik einen unabhängigeren Kurs als heute verfolgt. Die Bundesregierung bemühte sich, Spannungen nicht durch zusätzlichen Druck abzubauen, sondern durch Dialog, vertrauensbildende Maßnahmen und kooperative Sicherheitsinitiativen.

So hatten Bundeskanzler Helmut Kohl und der iranische Präsident Ali Akbar Hashemi Rafsanjani einen politischen Rahmen mit vier Arbeitsgruppen entwickelt, um die wichtigsten Streitpunkte zwischen Iran und dem Westen in einem strukturierten und  institutionalisierter Dialog anzugehen. Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Präsident Rafsanjani führten strategische Gespräche, um ein kollektives regionales Sicherheitssystem zu schaffen, in dem die acht Anrainerstaaten des Persischen Golfs Verantwortung für Stabilität und Sicherheit übernehmen sollten. Eine Initiative, die am Widerstand der Vereinigten Staaten scheiterte.

Deutschland spielte eine wichtige Vermittlerrolle. Das Kanzleramt bereitete mit Teheran eine der größten humanitären Austausche von Gefangenen und Leichen zwischen Israel und der Hisbollah vor. Fälle wie die Freilassung deutscher Geiseln in Libanon oder eines in Iran wegen Spionage zum Tode verurteilten deutschen Staatsbürgers wurden diplomatisch gelöst. Eine Außenpolitik, die auf Dialog, gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Sicherheitsinteressen beruht, ist also möglich und wirksam. Berechtigt ist daher die Frage, warum Europa, das mit internationalen Krisen konfrontiert ist, die gefährlicher sind als jene der 1990er Jahre, nicht auf diese Erfahrungen zurückgreift.

Die internationale Gemeinschaft braucht heute mehr denn je ein geeintes, selbstbewusstes und strategisch unabhängiges Europa – und vor allem ein Deutschland, das wieder bereit ist, als Brückenbauer zwischen Gegnern zu fungieren. Deutschland verfügt über einzigartige Vorteile, die sich aus seiner wirtschaftlichen Stärke, seiner diplomatischen Tradition und seinen besonderen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, Israel und zahlreichen Ländern des Nahen Ostens ergeben.

Berlin könnte einen wichtigen Beitrag zum Aufbau eines regionalen Sicherheits- und Kooperationsrahmens am Persischen Golf leisten, könnte den Dialog zwischen Iran und seinen arabischen Nachbarn fördern sowie gegenseitige militärische und sicherheitspolitische Bedrohungen zwischen Iran und Israel abbauen.

Militärische Überlegenheit allein führt selten zu dauerhaftem Frieden. Nachhaltige Stabilität entsteht, wenn Staaten den politischen Mut aufbringen, Vertrauen aufzubauen, die legitimen Sicherheitsbedenken des anderen anzuerkennen und Konflikte durch Verhandlungen statt durch Eskalation zu lösen. Berlin würde den Interessen Europas und der Staatengemeinschaft dienen, fände es das Selbstvertrauen, diese Tradition wiederaufzunehmen.

Seyed Hossein Mousavian, ehemaliger iranischer Spitzendiplomat und Research Collaborator an der Princeton University, Princeton, USA

Letter to the editors regarding your coverage of the wars and conflicts in the Middle East:

Germany must once again take on an active role

Instability is on the rise worldwide, but Europe’s influence is waning. Over the past two decades, Europe has lost its role as an independent actor in international crisis management. It has aligned its foreign and security policy with that of the United States and supported U.S.-led military interventions, the costs of which it now bears. Nowhere is this more evident than in the Middle East.

These conflicts lead to energy insecurity, disrupt global trade, fuel migration, and drive up defense costs. Nevertheless, Europe has not launched a single diplomatic initiative on its own that could reverse this dangerous course. Europe needs a more independent and balanced foreign policy—a policy whose goal is not to support one side in regional conflicts, but rather to prevent further escalation and promote a lasting regional security architecture.

Ever since my time as Iranian ambassador to Germany from 1990 to 1997, I have been convinced that Germany possesses the political clout and diplomatic credibility to play a constructive role in resolving international crises. Back then, German foreign policy pursued a more independent course than it does today. The German government sought to ease tensions not through additional pressure, but through dialogue, confidence-building measures, and cooperative security initiatives.

For example, Chancellor Helmut Kohl and Iranian President Ali Akbar Hashemi Rafsanjani had developed a political framework with four working groups to address the most important points of contention between Iran and the West through a structured and institutionalized dialogue. Foreign Minister Hans-Dietrich Genscher and President Rafsanjani held strategic talks aimed at creating a collective regional security system in which the eight countries bordering the Persian Gulf would assume responsibility for stability and security. This initiative failed due to opposition from the United States.

Germany played an important mediating role. The Chancellor’s Office, in cooperation with Tehran, facilitated one of the largest humanitarian exchanges of prisoners and remains between Israel and Hezbollah. Cases such as the release of German hostages in Lebanon or of a German citizen sentenced to death in Iran for espionage were resolved diplomatically. A foreign policy based on dialogue, mutual respect, and shared security interests is therefore both possible and effective. It is therefore legitimate to ask why Europe—which is confronted with international crises more dangerous than those of the 1990s—does not draw on these experiences.

Today more than ever, the international community needs a united, self-assured, and strategically independent Europe—and above all, a Germany that is once again willing to act as a bridge-builder between adversaries. Germany possesses unique advantages stemming from its economic strength, its diplomatic tradition, and its special relations with the United States, Israel, and numerous countries in the Middle East.

Berlin could make an important contribution to establishing a regional security and cooperation framework in the Persian Gulf, could promote dialogue between Iran and its Arab neighbors, and could reduce mutual military and security threats between Iran and Israel.

Military superiority alone rarely leads to lasting peace. Lasting stability arises when states muster the political courage to build trust, acknowledge each other’s legitimate security concerns, and resolve conflicts through negotiation rather than escalation. Berlin would serve the interests of Europe and the international community if it found the confidence to revive this tradition.

Seyed Hossein Mousavian, former senior Iranian diplomat, Research Collaborator at Princeton, USA

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